Der erste Morgen im neuen Hotel startet sonnig – sowohl im Gemüt als auch am Himmel. Schon vom Bett aus zeigt der Blick durchs Fenster nichts als schönstes, strahlendes Blau. Entsprechend motiviert schwingen wir die Beine aus dem Bett, stehen wenige Minuten später an der Kaffeemaschine und schleppen 2 dampfende Becher Richtung Entree. Die gemeinsame erste Tasse ist daheim ein ebenso heiliges Ritual wie hier – aber im Urlaub schmeckt dieser erste Kaffee einfach doppelt gut, ganz besonders wenn wir ihn mit Sonne im Gesicht genießen können.
Weiterlesen chapter #7: SURF CITY & TOPSAIL BEACHchapter #6: A LIL‘ ROADTRIPPIN – PART II
Überflüssig zu sagen, dass wir an diesem Morgen kaum etwas Anderes im Sinn haben, als die kleine Gruselbude möglichst schnell zu verlassen. Auf dem Plan steht die nächste Fahretappe an deren Ende der erste kleine Vorgeschmack von „Beachlive“ schon eifrig mit der Zielflagge winkt. Dementsprechend schnell sind Kaffee & Morgentoilette erledigt und besonderen Wert auf „ordentliches Kofferpacken“ scheint uns heute auch völlig überbewertet. Als Schatzi das Gepäck ins Auto wuchtet scheint auch zum ersten Mal der Lorenz wieder durch die nur noch dünnen, weißen Wolkenfetzen. Ein herrlicher Tag zieht auf – und mit Ihm der morgendliche Hunger.
Weiterlesen chapter #6: A LIL‘ ROADTRIPPIN – PART IIchapter #5: THE SOUTHERN SOUL
Nach dem eindrucksvollen gestrigen Tag, der seinen Abschluss in fulminanter Völlerei gefunden hatte, kam uns die Dunkelheit unserer kleinen Gruselbude gar nicht so ungelegen. Ob es an den Unmengen frischer Luft lag, den immer 5-stelligen Schrittzahlen oder der umfassenden Tiefenentspannung nach den letzten Wochen vermögen wir nicht zu sagen, aber die perfekte Bettgehzeit hat sich hierzulande etwa gegen 21 Uhr eingependelt. Aber angefüllt mit bleierner Müdigkeit und einem noch bleiernerem Essen sind wir gestern Abend um gerade mal kurz nach acht Uhr völlig erledigt ins Bett gesunken. Somit haben wir an diesem Morgen beinahe 12 Stunden Schlaf intus, als wir gegen 07:30 die Augen aufschlagen. Zu dieser frühen Stunde können wir noch nicht ahnen, dass der gestrige Gewaltmarsch durch die Decks der USS Yorktown nur so etwas wie ein kleines Vorspiel sein sollte, zu dem was unsere Füße heute erwartet.
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Vom Bett aus ist am Morgen kaum zu unterscheiden, ob es noch Nacht ist, oder schon Morgen – so sehr verdunkelt die Palme vor dem winzigen Fenster das Tageslicht. Während sich langsam der Schlaf aus unseren Gesichtern schleicht liegen wir noch eine Weile unter der Decke. Das Spiel aus Dämmerlicht und Blattwerk wirft hektische Muster über das Bett und im Karussell aus Licht und Schatten kreisen meine Gedanken um die Frage, ob die grünen Wedel da draußen bei dem hoffnungslos unterdimensionierten Fenster überhaupt einen so großen Unterschied machen..?!
Weiterlesen chapter #4: CHARLESTON – CHASIN HISTORYchapter #3: A LIL‘ ROADTRIPPIN – PART I
Der Morgen startet ungemütlich. Der Vorschlaghammer in meinem Schädel ist zwar merklich zurückgegangen, aber zu dessen leisem Echo gesellt sich eine formvollendete Rotznase. Na wunderbar! Und das, obwohl ich mir gestern noch einen wohlbekannten Erkältungssaft geholt habe. Das Zeug hat mir schon auf der ein oder anderen Reise der vergangenen Jahre hier den Arsch gerettet. Wirkprinzip „Wick Medi Nait“ – aber angereichert mit allerlei bei uns verbotenem Zeug und dazu in einem leuchtenden Blutrot, dank der Geschmacksrichtung „Wild Berry“. Was auf der Packung so einigermaßen unschlimm aussah entpuppte sich jedoch gestern beim ersten großen Maul voll vor dem Schlafengehen als gruseliges Geschmackspotpourrie aus Hustensaft und Kirschkaugummi. Ich hätte einen Orden dafür verdient, es nicht gleich im hohen Bogen wieder auszuspucken.
Weiterlesen chapter #3: A LIL‘ ROADTRIPPIN – PART Ichapter #2: GREENVILLE – LOOONG TIME DUE.
Auch der zweite Morgen startet brauchbar was den JetLag angeht. So sehr uns der kleine Bastard auch Abends immer von den Füßen holt (Gestern Abend wären wir beinahe schon beim Dessert mit den Köpfen auf Adens und Kylies Tisch geknallt) – so gnädig lässt er uns die Nachtruhe zur Regeneration. Im Stockdunklen Zimmer zeigt der Wecker kurz nach sieben. Als ich mich langsam aufsetze gruschelt neben mir schon Paul mit der Decke. Auch er ist wach – und so steht dem gemeinsamen Kaffee an der frischen Luft nichts mehr im Weg. Es ist noch recht kühl draußen und obwohl man schon die drückende Feuchtigkeit in der Morgenluft spüren kann – die Hitze des heraufziehenden Tages kriecht nur langsam in diese frühen Herbsttage.
Weiterlesen chapter #2: GREENVILLE – LOOONG TIME DUE.chapter #1: OF MOUNTAINS, APPLES & TRUE FRIENDSHIP.
Für die erste Nacht schwante mir Schreckliches. Ich habe zwar erst in den letzten Jahren, dafür aber umso heftiger Bekanntschaft mit meinem neuen Kumpel „JetLag“ gemacht. Vor meinem geistigen Auge sah ich uns, angetrieben von diesem kleinen Drecksack, schon gegen 02:00 Morgens aufschrecken und senkrecht in den Federn sitzen. Doch zu meiner großen Freude zeigt er sich nachsichtig. Wir sind zwar gegen 04:00 das erste Mal wach, aber erstaunlicherweise in der Lage uns noch einmal rumzudrehen und tatsächlich nochmal einzuschlafen. Somit startet der „richtige“ Morgen dann erst gegen 06:15 – eine durchaus anständige Zeit für die erste Nacht am anderen Ende der Welt.
Weiterlesen chapter #1: OF MOUNTAINS, APPLES & TRUE FRIENDSHIP.#PROLOGUE: READY. STEADY. GO!
Das Klingeln des Weckers reißt mich unbarmherzig aus der viel zu kurzen Nachtruhe. Auf Alexas Display blinkt eine 3 – gefolgt von zwei Nullen. Was für eine gottlose Uhrzeit! Weniger als 4 Stunden Schlaf gereichen dann doch nichtmal mehr mir zum einigermaßen ausgeschlafen sein. Ich kam schon immer gut mit wenig Schlaf zurecht – aber auch ich schäle mich nach solchen Nächten zunehmend schwerfällig aus dem Bett. Muss das Alter sein. Neben mir bewegt sich die Decke und ein ziemlich zerwühlter Paul schaut zu mir empor – nicht weniger muffelig. Auch ihn haben die letzten Wochen und das gemeinsame Projekt „Zusammenziehen“ sichtlich mitgenommen.
Jede freie Minute – egal ob am Tag oder spät am Abend, wochentags wie am Wochenende – war angefüllt mit Ausräumen, Umräumen, Aussortieren, Einsortieren, Kisten packen, Kisten entpacken oder Entsorgungsfahrten. Von den flankierenden Tätigkeiten wie Malerarbeiten, Wohnungsübergabe, Papierkram, Behördengängen, Adressänderungen bei gefühlt 1.000 Institutionen oder allgemeiner Koordination ganz zu schweigen.
Der Abschluss all der Plackerei, final manifestiert in Form eines Stempels vom Einwohnermeldeamt auf Pauls Papieren und gefeiert mit einer Flasche Rose´ Champagner in vormals meiner, nun gemeinsamen Wohnung, hätte zeitlich nicht besser ausfallen können: Einen Tag vor unserem Urlaub ist alles erledigt und ich kann den süßen Geschmack der Freiheit, die in knapp 4 Stunden auf dem Berliner Flughafen starten soll, beinahe schmecken. 3 Wochen USA. Ostküste. North & South Carolina. US Geschichte & Beach Life. Eine probate Mischung aus Fahren & Sein. Und das Alles zum ersten Mal seit 7 Jahren nicht alleine. Ich könnte nicht gespannter sein – und glücklicher auch nicht.
Weiterlesen #PROLOGUE: READY. STEADY. GO!THE BERLIN FAIRYTALES. re[THINK]. re[BUILD]. re[START]. #epilogue
*FLASHBACK* / Ijmuiden / Donnerstag 15. Mai 2025
Es ist noch sehr früh am Morgen, als ich die Augen aufschlage. Die Sonne hat es gerade erst über den Horizont geschafft, aber der blaue Himmel kündigt einen weiteren, wundervollen Tag an. Meine Zehen spielen verträumt mit dem Licht, während Else noch mit Aufwachen beschäftigt ist und sich noch etwas schlaftrunken um einen klaren Dialog bemüht zum Thema, wie der letzte Tag hier vor Ort verbracht werden soll.
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*refurbished for a reason* In Ijmuiden beginnt der Tag unverändert sonnig und für mich daher mit einer ausgiebigen Laufrunde. Dem gemütlichen Frühstück auf der Terrasse folgt, nach einem kurzen Verdauungsnickerchen, ein Spaziergang. Das Ziel: Die Strandbar am Ende von Ijmuiden. Ich wähle, wie letztes Jahr, den Weg durch die Dünen und über die Bunker Route, entscheide mich aber diesmal nicht für den befestigten Hauptweg, sondern für einen schmalen Trampelpfad.
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