Der Ein oder Andere mag bemerkt haben, dass es zuletzt sehr still hier geworden ist. Der Grund dafür ist ebenso simpel wie unschön: Mein Leben hat sich zuletzt nicht unbedingt von seiner Schokoladen-Seite gezeigt – oder überhaupt von irgendeiner ansehnlichen…
Im Job lief es bereits zum Jahresende alles andere als formvollendet, gesundheitlich war ich mitunter etwas angeschlagen und last but not least kämpfe ich nach einer zähen und äußerst schmerzhaften Trennung vor 2 Wochen zeitweise mit meiner Motivation, überhaupt das Bett zu verlassen.
Somit also nix mit „Farewell 2023 & a warm welcome 2024“ … Für mich hat Karma mal eher beidseitig 2 lange Stinkefinger in die seit Wochen trübe Winterluft gestreckt.

Ohne es hier und jetzt vertiefen zu wollen…. Eins kann ich gleich vorweg nehmen: Beim Thema „Liebeskummer“ und dessen Heftigkeit musste ich feststellen, dass es überhaupt keinen Unterschied macht, ob man Anfang 20 oder Anfang 40 ist. Es reißt einem den Boden unter den Füßen ebenso weg wie das Herz in 1000 Stücke. Aber dazu an anderer Stelle mehr….
Am letzten Sonntag war auf jeden Fall in jedem Bereich jede Grenze erreicht und ich musste einfach raus, wollte ich nicht Gefahr laufen irgendwo zwischen daheim, dem Büro oder der Münchner Dauer-Nebelglocke den Verstand zu verlieren.
Während Else also noch was von „stark bleiben“ und „durchhalten“ schwadroniert, hab ich bereits den großen Koffer vom Schrank gerissen und bin dabei, meinerseits die Stinkefinger warm zu machen – und zwar Beide…!
Der Plan war schnell geschmiedet: 2 Tage Amsterdam (bewährtes Dienstreise-Sharing mit Maddy, wie zuletzt in Madrid), 2 Tage Noordwijk mit mir selbst (bisschen self-care, in der Hoffnung, sich die trüben Gedanken am Strand aus dem Oberstübchen pusten zu lassen) und am Ende nochmal 2 Tage Family-Feel-Good-Time in Düsseldorf.
Was mich am Sonntag Abend (wie immer) vor die größte Herausforderung stellt: Wie bitte soll DAS ganze Zeug in den Koffer…? Eigentlich bin ich nur eine Woche weg – aber zu einer Zeit und mit Reisezielen, an der/denen alles dabei ist: 3 Grad – 17 Grad. Sonne. Wind. Nebel. Dazu Klamotten für den Wiedereinstieg in das Thema „Sport“, legerer Alltag, weniger legeres Dinieren… Herrje…!
Am Ende hechte ich – begleitet von Elses Dauergeschnatter a la „hast Du auch an …. gedacht“ – zwischen Bad, Ankleide und Schlafzimmer hin und her – Nur um am Ende doch entnervt aufzugeben. Zähneknirschend hole ich auch noch die kleine Sporttasche vom Schrank. Derlei ausstaffiert ist endlich alles Hab und Gut verpackt. Der Montag kann kommen…! Büro bis Mittags und dann ab auf die Autobahn. Kleiner nächtlicher Stop-Over bei meinen Eltern in Düsseldorf und am Dienstag weiter nach Amsterdam.
Mal sehen was so geht in Holland und in der Heimat. Is eigentlich auch egal. Hauptsache: RAUS und WEG…!
#hörtdadauchirgendwannmalauf
#genugistgenug
#schlussmitderheulerei
#leichergesagtalsgetan
#dannwollenwirmal
#JUSTBONNIE