IJMUIDEN 2024 / chapter #3: F[r]ISCHLUFT OVERKILL.

Am frühen Morgen, zu einer völlig gottlosen Uhrzeit, wird die Luft vor meinem Fenster plötzlich von gefühlten 128dB erfüllt. Dieser überaus unerfreuliche Lautstärkepegel scheint mir das akustische Abfallprodukt einer offensichtlich äußerst hitzigen Diskussion zweier Möwen zu sein.

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Wonderful Weekend Vibes: Amsterdam – Part II

Der Morgen startet nach unserem erst frühmorgendlichen Zubettgehen nicht ganz so smooth wie der Gestrige. Nicht, dass die Laune schlecht wäre, aber man ist einfach ein kleines bisschen mehr zerknittert als am Tag zuvor. Allerdings scheint der Lorenz uns genauso ins Zimmer und Gesicht und befeuert so doch noch ein einigermaßen rasches „aus dem Bett schälen“. Sonst alles wie immer: Anziehen, Luft, Kaffee, Kippe, Sonne. Läuft!

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Wonderful Weekend Vibes: Amsterdam – Part I

Kleiner Rückblick in die vorletzte Woche: Christi Himmelfahrt. Vatertag. Langes Wochenende. Diese Arbeitswoche endet für mich am frühen Mittwoch Abend. Gepackt ist bereits und der Koffer ist auch schon im Auto. Also muss ich nach der letzten Videokonferenz nichts anderes mehr tun, als meinen Rucksack schnappen, den letzten Red Bull aus dem Kühlschrank holen und mich voller Vorfreude aufmachen nach Stuttgart. Kurzer nächtlicher Stopover bei meiner Stiefcousine Michelle (aka Tätowiererin meines Vertrauens aka Freundin) bevor wir dann am nächsten Morgen in aller Früh Richtung Norden aufbrechen. Es geht wieder nach Amsterdam – diesmal 4 Tage. Und diesmal mit etwas anderem Programm als vor 4 Wochen.

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chapter #4: LIFE IST BETTER @ THE BEACH!

In der Nacht werde ich von einem recht vehementen SOS Signal geweckt – ausgesendet von meinem linken Fuß, der es irgendwie geschafft hat, sich aus der Deckenburg zu mogeln und somit offenbar kurz vor dem Erfrierungs-Exitus steht. In den vergangenen Stunden hat sich die eiskalte Nacht durch den offenen Spalt der Balkontür herein geschlichen und im Zimmer herrschen Temperaturen um den Gefrierpunkt – zumindest gefühlt. Ich überlege kurz ob ich mich auf den Weg mache die Tür zu schließen, entscheide mich aber schlaftrunken dagegen, ziehe den abtrünnigen Fuß wieder in die Wärme und schlafe beinahe umgehend wieder ein.

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chapter #3: SEA. SALT. SAND.

Der Morgen lässt sich absolut herausragend an: Schon beim Aufwachen fällt mein Blick auf einen makellos schlumpf-blauen Himmel. Dieser und die Vorausschau auf etwas Sonne und zwei weitere freie Tage am Strand lassen mich beinahe fröhlich pfeifend die Beine aus dem Bett schwingen. Aus dem Bad klingt bereits das Klappern von Maddys Kosmetikdöschen an mein Ohr. Ich ziehe mich an und gehe erstmal rauchen & Kaffee holen. Die Luft ist zwar kalt, aber herrlich frisch und der erste Schluck Kaffee schmeckt einfach himmlisch.

Bevor ich Amsterdam am Vormittag verlasse, genießen Maddy und ich aber erst noch einmal dieses herrliche, ausufernde Frühstücksbuffet samt City-Panorama. Diesen herrlich süffigen Frühstücks-Prosecco von gestern klemme ich mir heute allerdings. Ich muss ja gleich hinters Steuer und habe so gar keine Ambitionen in Richtung Diskussion und Konflikt mit der lokalen Rennleitung.

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chapter #2: OF CHEESE, DRINKS & GOOD COMPANY.

Der Dienstag Morgen lässt sich gut an. Schon in der Früh herrscht – zumindest bei mir – heitere Aufbruchstimmung. Die nicht allzu freudvolle Endlosfahrt vom Vortag ist im Wahrsten Sinne des Wortes „Schnee von Gestern“ und der kleine Morgenplausch mit Mama bei einer großen Tasse Kaffee bildet genau den richtigen Rahmen für einen guten Start in ein paar schöne Tage.

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chapter #1: MOODY MONDAY.

Der fröhlich erwartete erste Anreisetag entpuppt sich alsbald als Pest in Tüten. Der Vormittag im Büro ist – wie leider aktuell üblich – schon wenig erfreulich, aber kaum habe ich die Vorderachse auf die Bahn Richtung Norden gesetzt, muss ich beinahe unmittelbar feststellen: Alles vor Mittag war nur zum Üben.

Das Navi zeigt schon jetzt bis Düsseldorf einen Stau nach dem Anderen, die A3 ist angefüllt mit diesen nur allzu hinderlichen „Mittelspurschleichern“ und die Dienstfunke denkt überhaupt nicht daran, mich mal 2 Songs am Stück hören zu lassen ohne (im wahrsten Sinne des Wortes) dazwischen zu funken.

So zieht sich der Nachmittag ins Endlose – wobei die knapp 50km Baustelle zwischen Erlangen und Würzburg heute noch das kleinste Übel darstellt.

Als die Dämmerung einsetzt habe ich zwar Frankfurt immernoch nicht erreicht, dafür aber mal satte 5h nahezu ununterbrochen in Telefonkonferenzen verbracht. Das ist sogar für meine Verhältnisse, bzw. die Statuten meines Jobs, außergewöhnlich. Zeitgleich mit einem dezenten Schädelweh setzt leichter Nieselregen ein und trübt meine Stimmung ebenso wie das Sichtfeld. In meinem Kopf fängt die Kupplung an zu rutschen. Immernoch über 200km …. Ich hab keine Lust mehr. Aber Jammern hilft nicht.

Gegen 21 Uhr erreiche ich nach über 7h Fahrt endlich die Düsseldorfer Innenstadt und somit mein Ziel. Der obligatorische, abendliche Ankunfts-Plausch mit meiner Mama fällt heute kürzer aus als sonst, denn mir fallen die Augen quasi schon beim Reden zu.

Also geht es zügig ab in die Falle. Ich freue mich, nach der langen und wenig freudvollen Fahrt endlich die Gräten ausstrecken zu können. Durch das leicht gekippte Fenster schleichen sich die Geräusche der Stadt an mein Ohr. Das allgegenwärtige Verkehrsrauschen und die Gespräche der Passanten, die vom Rhein zurück in die Altstadt strömen sind hier oben kaum mehr als ein sonores Gemurmel und bilden eine durchaus willkommene und schlaftaugliche Geräuschkulisse. Ein kühler Lufthauch streicht mir ums Gesicht und ich ziehe das Plümo enger um meine Schultern. Herrlich…! Derlei umwoben lässt Meister Schlaf nicht lange auf sich warten.

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