Kollege Whiskey, sonst eher Freund als Feind, beschert mir diesmal eine etwas unruhige Nacht. Ich hatte den Wecker in entsprechender Vorahnung bereits auf eine luxuriöse Stunde mehr Schlaf eingestellt als üblich, aber dennoch scheint mir wieder so ein kleiner irischer Kobold mit einem Presslufthammer ein vierblättriges Kleeblatt in die Großhirnrinde stanzen zu wollen. Aber da hat er die Rechnung ohne die Medikamentenreste von der Rüsselpest gemacht. Es dauert trotzdem etwa 30 Minuten, 2 Aspirin, 2 Zigaretten und einen halben Liter Kaffee bis mein Kadaver wieder einigermaßen auf Betriebstemperatur läuft und ich gefahrlos unter die Dusche steigen kann.
Weiterlesen chapter #5: SOUTH DAKOTA DISAPPOINTMENTS.chapter #4: WIDE NOTHIN WYOMING.
Irgendwie kann ich die Dusche an diesem Morgen nicht dazu überreden, den Wasserstrahl dahin zu lenken wo er auch was bringen würde. Über derlei „Unwegbarkeiten“ rege ich mich seit meinem Roadtrip durch Florida und dem letzten Tango mit einer Dusche nicht mehr auf. Ich gebe also schnell – und immernoch staubtrocken – auf und bemühe stattdessen den Waschlappen. Was soll’s – ich sitz heute wieder mehrheitlich nur auf dem Schleudersitz, und das bekanntlich alleine.
Weiterlesen chapter #4: WIDE NOTHIN WYOMING.chapter #3: YELLOWSTONE
Am Morgen plagen mich die ersten Anzeichen einer Erkältung. Auch wenn ich auf dieser Reise dank einiger Erfahrung nicht mal mehr davon ausgegangen bin, bei 11h im Flieger ohne eine Solche davon zu kommen, so ärgert es mich dennoch. Denn heute steht der ….. wohl eindrucksvollste? … Tag auf dem Plan. Es geht einmal quer durch den Yellowstone National Park und vorbei an etlichen Sehenswürdigkeiten. Da kann ich ne Rotznase und Schädelweh jetzt brauchen wie ein Loch im Kopf.
Weiterlesen chapter #3: YELLOWSTONEchapter #2: MARVELOUS MONTANA!
Die Nacht vergeht im ungestörten Tiefschlaf. Kollege JetLag scheint sich verzupft zu haben. Das macht den Morgen deutlich angenehmer. Auch die Runde auf dem Laufband geht mir heute leichter vom Fuß als gestern. Nur das Wetter hat sich leider nur wenig gebessert. Zwar scheint der Lorenz hell vom strahlend blauen Himmel, aber der Wind ist immernoch geeignet, einem die Lust am Morgenkaffee draußen reichlich zu versauen.
Weiterlesen chapter #2: MARVELOUS MONTANA!chapter #1: CROSSING STATES & GOOD OLD COUNTRY SONGS
Das Hotel an sich ist erwartungsgemäß sehr einfach, aber erfreulicherweise auch Best-Western typisch blitzesauber. Über die Neon-Deckenbeleuchtung lässt sich zwar streiten, aber alles in allem gibt es wenig bis nichts zu meckern. Dennoch entpuppt sich die erste Nacht als durchaus ernst zu nehmender Gegner. Ich war zwar todmüde, als ich gestern nach der langen Anreise ins Bett gefallen bin, konnte aber dennoch kaum schlafen – und zwar nicht nur dank der viel zu weichen Matratze. Mein persönlicher Störenfried in dieser Nacht: Ein Jetlag, der sich gewaschen hat. Seltsam – Früher hatte ich damit absolut überhaupt keine Probleme (und zwar völlig egal in welche Richtung). Aber schon auf der letzten Reise hab ich mich die erste Nacht nur schlaflos durchs Bett gewälzt, und heute war es nicht viel anders.
Weiterlesen chapter #1: CROSSING STATES & GOOD OLD COUNTRY SONGS#GO! [gettin‘ there]
Es ist soweit. Der Abreisetag bricht mit einem äußerst ungnädigen Weckerklingeln an. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, bis Montag Abend alles fertig zu haben und heute nur noch ein bisschen Sport zu machen bevor es losgeht. War natürlich Pustekuchen. Die ToDo Liste reicht immernoch von hier bis zum Mond, an Sport ist nichtmal im Entferntesten zu denken und mein Magen fühlt sich vor lauter Aufregung an wie getrocknete Playdo-Knete.
Weiterlesen #GO! [gettin‘ there]#PROLOG: READY. STEADY….
Es war 16:00 am heutigen Montag als ich den Arbeitsrechner zuklappe, nachdem ich die letzte Mail versendet und meine finale Abwesenheitsnotiz eingerichtet habe. Volle 3 Wochen Urlaub wollen im digitalen Zeitalter, in dem Outlook, Teams, Skype und das Telefon züblicherweise alle gleichzeitig um die Wette und damit um die Aufmerksamkeit des gemeinen Schreibtischtäters pingen, gut vorbereitet sein.
Während ich meine 7 Sachen vom Schreibtisch klaube (beim so genannten Desk Sharing muss ja alles leer und lupenrein hinterlassen werden) gehe ich im Kopf nochmal alles durch, diskutiere kurz mit Else ob ich auch wirklich nichts vergessen habe und schließe meine Sachen in den Spind. Keine 2 Minuten später stehe ich draußen. In meinem Kopf vollführt Else wahre Luftsprünge und tönt was von Elvis, der das Gebäude verlassen hat.
Urlaub…! Und was für einer!
Weiterlesen #PROLOG: READY. STEADY….chapter #3: THE LOUDEST LULLABY
Später am Tag braucht es ein Weilchen, bis ich nach dem Endorphin-Schub vom Vormittag wieder einigermaßen zu Verstand gekommen bin. Der wird auch dringend benötigt, denn es brauen sich bereits die nächsten Schwierigkeiten zusammen.
Weiterlesen chapter #3: THE LOUDEST LULLABYchapter #2 UNVERHOFFT KOMMT LEIDER OFT.
Am nächsten Morgen herrscht Totensonntag – zumindest, was meine Stimmung betrifft.
Das Ende des gestrigen Tages hat nämlich nicht nur ausgereicht, um selbigen retrospektiv vollumfänglich zu ruinieren, sondern den Heutigen (und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch die Kommenden) gleich mit.
Weiterlesen chapter #2 UNVERHOFFT KOMMT LEIDER OFT.chapter #1: WHEN YOU THINK IT‘S TRACKDAY TIME
Es ist Freitag, der 28. Juni. Tagsüber reiht sich ein Meeting an das Nächste. So kommt es, dass sich mein schöner Plan vom frühen Feierabend bereits am Vormittag schneller in Luft aufgelöst hat, als ich *piep* sagen kann. Dabei hätte ich die Extra-Zeit am Nachmittag wirklich gut gebrauchen können ….
Weiterlesen chapter #1: WHEN YOU THINK IT‘S TRACKDAY TIME